
Wer über die erste Euphorie des bloggens hinweg ist, was Leidenschaft hin- oder her irgendwann eintreten wird, versprochen, dem flutschen die Beiträge später weniger flüssig aus den Fingern. Scheinbar hat man über alles schon geschrieben, die Zeit sitzt im Nacken und der Kopf ist leer. Dabei ist Kontinuität die Grundregel in Sachen erfolgreichem bloggen: Die Lösung = ein gut strukturierter Redaktionsplan.
Hier Redaktionsplan downloaden
Ich habe lange geglaubt ich könnte ohne viel Planung auskommen, aber gerade in stressigen Phasen bin ich dankbar für Ideen und Notizen, die ich mir in ruhigeren Zeiten gemacht habe. Wenn im Kopf auf die Frage „Über was schreibe ich heute?“ nur ein Echo zu hören ist, ist der gut gefüllte Redaktionsplan mein Rettungshafen und Anker.
Warum brauche ich einen Redaktionsplan?
Kein Mensch sagt, das man sich auf Gedeih und Verderb an die selbst geschriebenen Pläne halten muss, also bitte keine Furcht vor Unflexibilität! Doch die erfolgreichen und viel beschäftigten Blogger unter uns wissen, in der ein oder anderen Situation ist er Gold wert und man selbst dankbar für eine Form der Struktur. Wozu also dient der Plan eigentlich?
- Zum sammeln und festhalten von Ideen
- Für mehr Kontinuität
- Als Überblick über die blogtechnischen To Do’s
- Für einen besseren Überblick über Themen und Inhalte
- Für einen kühlen Kopf in stressigen Phasen
Was soll drinstehen?
Ein Redaktionsplan ist immer eine individuelle Sache und sollte daher auf deine Bedürfnisse zugeschnitten sein. Ich halte in meinem Redaktionsplan beispielsweise Datum, Kategorie, Blogtitel, eine Zusammenfassung des Inhalts, benötigte Materialen (z.B. notwendige Recherche, eigene Fotos), Links und Notizen fest.
Selbstverständlich kann ein Redaktionsplan aber auch abgespeckter oder aufwändiger ausfallen, je nach dem wie du es brauchst. Arbeiten mehrere Personen an einem Blog, empfiehlt sich eine Autorenspalte, damit jeder weiß wofür er zuständig ist.
Wo erstelle ich mir einen Redaktionsplan?
Ich verwalte meinen Redaktionsplan in Excel, das ist vielleicht nicht die schönste aber für die praktischste Variante. Ich bin damit am flexibelsten, kann Themen umschichten oder Titel und Inhalte ändern und eintragen, ob Beiträge bereits vorbereitet sind und im Blog hinterliegen, oder noch erstellt werden müssen.
Mein kostenlos zur Verfügung gestelltes Excel-Sheet lässt sich übrigens auch analog nutzen und im DIN A4 Querformat bequem ausdrucken.
Aber natürlich gibt es auch viele andere Altnerativen die ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Kostenlose Organisationsprogramme wie Evernote oder Trello sind eine ebenso tolle Möglichkeit wie einfache Notizbücher oder Magnettafeln, für mich persönlich hat sich Excel aber bewährt.
Bin ich mit zu viel Planung ein Spießer?
Nein! Denn der Plan ist kein Muss. 90% meines Redaktionsplanes halte ich nicht ein, weil passendere oder spannendere Themen dazwischen kommen oder ich schlichtweg auf die geplanten Posts keine Lust habe. Dafür habe ich mittlerweile ein großes Sammelsurium an Themen, über die ich bloggen kann, wenn mir mal gar nichts einfällt oder ich eine schnelle Idee brauche.
Letztendlich dient der Plan vor allem der Effektivität, einer besseren Koordination von Inhalten und einer intelligenten Ordnung. Das gibt uns am Ende das, was wir uns alle wünschen: Mehr Zeit!
Den auf dem Cover zu sehenden Redaktionsplan (auf Ökopapier) kannst du zum selbstausdrucken hier downloaden. Er lässt sich natürlich noch komplett bearbeiten und mit deinen eigenen Schlagworten beschriften.